Die nächsten ca. 50 Jahre (bis zur 100 Jahr-Feier 1994)

Haftungsbrief BLV.JPG

Trotz der schwierigen Zeit des Aufbaues nach dem Krieg wurde auch auf das Feiern nicht vergessen, wie eine Versicherungspolizze für die Haftpflichtversicherung im Zusammenhang mit einem Gartenfest am 15. Juli 1951 zeigt.

Das Gartenfest wurde übrigens mit einem Reingewinn von 2.400,-- Schilling abgeschlossen.

xx.xx.1952

Das genauere Datum lässt sich nicht mehr feststellen. Es soll jedoch Sommer gewesen sein, als beim Moar z'Pupping (damalige Besitzer Aloisia und Heinrich Falzberger) die Scheune brannte. Die Bewohner konnten den Brand jedoch noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst löschen.
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1953 verkaufte die FF Pupping, Löschgruppe Brandstatt, ein Kraftfahrzeug der Type Dodge an Rudolf Lackner, Schweinehändler aus der Gemeinde Hinzenbach, um 4.900,-- Schilling.

Ob dafür auch ein Ersatzfahrzeug angeschafft wurde, ist den Unterlagen nicht zu entnehmen.

Ebensowenig, wozu der Schweinehändler ein ausrangiertes Feuerwehrauto verwendet hat.

Zeughaus Schaden 1.JPG

1953 wurde in Unterschaden ein neues Zeughaus errichtet, das sich dann auch auf dem Titelblatt der diversen Mitteilungen und Rundschreiben wiederfand.

Wer genau hinsieht und sich nicht davon irritieren lässt, dass das Dach damals noch um 90° gedreht war, erkennt die linke Hälfte des heute noch stehenden "alten" Feuerwehrdepots.

Zu den schwersten Einsätzen für die FF Pupping zählte sicher die Hochwasserkatastrophe 1954. Besonders die Kameraden des Löschzuges Schaden standen Tag und Nacht im Einsatz. Auch die Puppinger Wehrmänner unterstützten die Bevölkerung bei den Aufräumungsarbeiten.

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Hochwasser 1954 4.jpg

01.01.1957

Der Löschzug Brandstatt wird aufgelöst.

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Dass nicht bezahlte Rechnungen auch 1957 schon teuer waren, zeigt das Schreiben eines Wiener Anwaltes.

Offenbar im Zusammenhang mit einer Veranstaltung wurde übersehen, die fällige AKM-Abgabe zu leisten.

So wurde aus den eigentlich zu bezahlenden 62 Schilling gleich ein Betrag von 107 Schilling!

Da half auch wenig, dass der Herr Rechtsanwalt sein Schreiben "Mit dem Ausdrucke vorzüglicher Hochachtung" beendete.

19.06.1958

Der Wirtschaftstrakt der Ehegatten Maria und Johann Floimayr-Weiß (Taubenbrunn 8) brannte ab. Ursache war ein Blitzschlag.

Auch 1963 und 1964 wurde unsere Gemeinde wieder von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht.

04.05.1968

Bei der Jahreshauptversammlung legte Franz Schürz nach 40jähriger Tätigkeit für die Feuerwehr sein Amt als Kommandant zurück. Das neue Kommando bestand aus:

Kommandant Josef Mayr
Kommandant-Stellvertreter Heinrich Leberbauer
Zugsführer Franz Wögerer
Zugsführer-Stellvertreter Karl Achleitner
Zeugwart Franz Rathmair
Zeugwart-Stellvertreter Ernst Schwarzbauer
Schriftführer und Kassier Anton Wenzlhuemer

1975

Umbau 1976.jpg

Aufgrund der Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges wurde 1975 ein Anbau beim Zeughaus in Unterschaden notwendig, der am 2. Oktober 1977 eingeweiht wurde.

1983

Nach einem Hochwasser im Jänner musste aufgrund lang anhaltender Kälte ein großer Eisstoß auf der Aschach gesprengt werden.

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1983 Eisstoss 2.jpg

 

02.03.1983

Eine erneute Wahl des Kommandos war erforderlich. Die Abstimmung brachte folgendes Ergebnis:

 

Kommandant Ernst Allersdorfer sen.
Kommandant-Stellvertreter Otto Heiglauer
Zugskommandant Johann Schapfl sen.
Schriftführer Stallinger Ernst
Kassier Otto Höller
Zeugwart Rathmayr Franz

 

Unter dem Kommando von Ernst Allersdorfer sen. wurde der Neubau des Zeughauses Unterschaden und der Ankauf des neuen Tanklöschfahrzeuges in die Wege geleitet.

1990

1990 findet sich in den Archiven der FF Pupping erstmals auch ein "Jahresrückblick", der an die Haushalte im Gemeindegebiet verteilt wurde.

Darin wurde ein Überblick über die Jahreshauptversammlung, die geleisten Einsätze, die absolvierten Schulungen und Übungen sowie die Tätigkeit der Jugendgruppe gegeben.

Auch wenn die Aufmachung aus heutiger Sicht fast ein wenig "vorsintflutartig" anmutet: der erste Schritt in Richtung laufende Information der Gemeindebürger war getan.

1991

Der Gemeinderat fasste den Beschluss zur Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges. Damit verbunden war auch, dass ein neues Feuerwehrhaus errichtet wurde.

19.11.1992

Das Landesfeuerwehrkommando bewilligte eine Beihilfe von 950.000 Schilling zum Ankauf des Tanklöschfahrzeuges (TLF-A 2000).

12.03.1993

Vor den großen Feierlichkeiten gab es noch einen Wechsel im Kommando:

 

Kommandant Ernst Stallinger
Kommandant-Stellvertreter Ernst Allersdorfer jun.
Schriftführer Gerhard Mayrhofer
Kassier Otto Höller
Zeugwart Johann Schapfl jun.

 

Nach zweijähriger Bautätigkeit unter tatkräftiger Mithilfe der Feuerwehrkameraden konnte das Zeughaus rechtzeitig zum 100 Jahr-Jubiläum 1994 fertiggestellt werden.

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Samstag, 22. Februar 2020

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