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| Schulung technisch | |
| Datum | 21.05.13 |
| Übungsverantwortlicher | E-BI Hans Schapfl sen. |
| Teilnehmer | 20 Kameraden |
| Thema | Fällen eines Baumes - Umgang mit der Motorsäge |
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Ein echtes Einsatzgebiet für die Familie Schapfl: In einem landwirtschaftlichen Anwesen drohte ein Baum umzustürzen. Er sollte daher fachgerecht und ohne Gefährdung der umstehenden Gebäude gefällt werden. Dies wurde im Rahmen der monatlichen Schulung erledigt und gab gleichzeitig Gelegenheit, auf wichtige Maßnahmen zur Absicherung hinzuweisen. Zusätzlich hatten auch einige Kameraden die Möglichkeit, den richtigen Umgang mit einer Motorsäge zu testen. In unserer Praxis sind Absicherung und richtiger Umgang mit dem Gerät insbesondere bei der Beseitigung von allfälligen Sturmschäden von Relevanz. |
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E-BI Schapfl bei der Einweisung |
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Aufstellen der Leiter für die Vorbereitungsarbeiten |
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| Der Hauptstamm wird mittels mit einer Stahlkette umschlungen... | |
| ... und mit einem Stahlseil ... | |
| ... zum Traktor verbunden, ... | |
| ... das gespannt wird, um ein Fallen in die unerwünsche Richtung zu vermeiden. | |
| Mit einem kleinen Ast wird die gewünsche Fallrichtung markiert ... | |
| ... und zunächst auf dieser Seite des Baumes mit der Motorsäge ein Keil herausgeschnitten | |
| Anschließend wird das Sicherungsseil nochmals gespannt | |
| Nun erfolgt ein waagrechter Schnitt auf der Rückseite der gewünschten Fallrichtung | |
| Schließlich wird ein Keil in diesen Schnitt getrieben | |
| Und wesentlich schneller als man vermuten würde fällt der Baum mit krachendem Getöse ... | |
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... exakt in die gewünschte Fallrichtung Deutlich zu erkennen: Das Gebäude links (in dessen Richtung der Baum bereits hing und dessen Gefährdung der Grund für das Fällen war) sowie die Koppel rechts wären bei einem Fehler beim Fällen sicher schwer beschädigt worden |
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| Die Kameraden können beim Zerlegen den Umgang mit der Motorsäge üben | |
| Da der Baum plangemäß genau auf die Zufahrt zum Hauptgebäude fiel, wurden die Reste auch gleich entsorgt. | |
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| Monatsübung technisch | |
| Datum | 07.05.13 |
| Übungsverantwortlicher | AW Martin Schapfl |
| Teilnehmer | 21 Kameraden |
| Thema | Fahrzeugbergung |
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Unser Gerätewart, AW Martin Schapfl, gab uns im Rahmen dieser Übung Gelegenheit, die Arbeit mit Hebekissen, Hartholzunterlagen und Unterschiebeblöcken zu trainieren. Dazu hatte er ein Auto auf dem Parkplatz bei einem Eferdinger Einkaufszentrum entsprechend platziert. Die Annahme war, dass der Lenker über den Rand des Parkplatzes hinaus gekommen war, die Vorderreifen (wenn auch nur einige Zentimeter) in der Luft hingen und das Fahrzeug somit auf Höhe der Vordertüren auf den Randsteinen aufsaß. Einsatzleiter war HBM Markus Kothbauer. Sein Lösungsvorschlag: Anheben des Fahrzeuges mittels Hebekissen, danach schrittweises Unterpölzen mittels Unterschiebeblöcken und Bau einer provisorischen Rampe unter den Vorderrädern durch die Besatzung des LFB. Parallel dazu sicherte die TLF-Besatzung die Unfallstelle ab. Nach ca. 1 Stunde war die Übung erfolgreich beendet. |
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Einsatzszenario |
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| Erste Besprechung der Lösungsmöglichkeiten | |
| Absicherung der Unfallstelle | |
| Vorbereitungsarbeiten ... | |
| ... auch auf der Beifahrerseite | |
| Das Hebekissen wird in Stellung gebracht ... | |
| ... und tritt in Aktion | |
| Laufend sind Nachjustierungsarbeiten erforderlich | |
| Rechts vom Hebekissen deutlich erkennbar: Unterschiebeblock zum Sichern der gewonnenen Höhe | |
| Auch die Rampe unter den Rädern ist mittlerweile gebaut | |
| Somit kann nach Abbau der Hebekissen das Fahrzeug mit vereinten Kräften aus seiner misslichen Lage befreit werden | |
| Die Konstruktion im Überblick | |
| Abschließend gab's auch noch die Möglichkeit, den Umgang mit dem Rangierroller zu üben | |
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| Grundlehrgang 2013 | |
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Beim alljährlichen Grundlehrgang am 30.03. und am 06.04. war die FF Pupping mit 3 jungen Kameraden vertreten. Erfreulich dabei insbesondere, dass alle Drei den Kurs mit einem "Ausgezeichnet" abschließen konnten. Dazu herzliche Gratulation! |
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| V.l.n.r.: FM Martin Enzenberger, HBI Adolf Aumaier, FM Lukas Schrangl, FM Stefan Miniberger, BI Martin Allersdorfer, HAW Ernst Allersdorfer, OBI Christoph Inreiter | |
| Weitere Fotos finden Sie in der Galerie. |
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| Monatsübung Brand | |
| Datum | 02.04.13 |
| Übungsverantwortlicher | OFM Marcel Litzlbauer |
| Teilnehmer | 21 Kameraden |
| Thema | Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen 2 vermisste Personen |
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Kurz nach Absolvierung des Gruppenkommandantenkurses "stürzte" sich unser junger Kamerad gleich in die Vorbereitung einer Übung. Das Szenario: In einem landwirtschaftlichen Anwesen (Ebner, Au bei Brandstatt 12) war im Wirtschaftstrakt im 1. Stock ein Feuer ausgebrochen, 2 Personen (der Hausherr und ein Kind) waren vermisst. Die Einsatzleitung übernahm der Gruppenkommandant des KLF, das als erstes Einsatzfahrzeug vor Ort war, HBM Thomas Huemer. Aufgrund der konkreten Situation erwies sich die Schlauchlänge des UHPS als zu kurz, weshalb der Löschangriff mit einem C-Strahlrohr vorzutragen war. Dazu wurde der Verteiler im Innenhof des Gebäudes platziert. Der Aufbau der Zubringleitung erfolgte durch die Mannschaft des bald eintreffenden LFB unter dem Kommando von HBI Adolf Aumaier. Unmittelbar vorher war schon das TLF (Kommandant HBM Markus Kothbauer) eingetroffen und stellte 2 Atemschutztrupps, die sofort in den Einsatz gingen. Der Brand war rasch gelöscht, auch das Kind konnte sich bemerkbar machen und wurde in Sicherheit gebracht. Etwas länger, weil wesentlich schwieriger, gestaltete sich die Bergung des Hausherrn. Dieser war verletzt und musste mittels Tragetuch geborgen werden. |
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"Brandobjekt" von außen |
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Der Hausherr war verletzt und musste mittels Tragetuch geborgen werden |
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| Erstes Hindernis, das mittels einer improvisierten Leiter überwunden wurde | |
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Zweites Hindernis: eine steile, enge Außentreppe... |
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... die nur mit vereinten Kräften gemeistert werden konnte |
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| Der Verletzte wurde in Sicherheit gebracht... | |
| ... und hatte sich rasch wieder "erholt" (siehe ganz links) | |
| Abrüsten des Atenschutztrupps | |
| Beleuchtung des Vorplatzes durch das LFB | |
| Abschlussbesprechung: der Übungsverantwortliche schildert den Verlauf aus seiner Sicht | |


