- Details
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Schiffsführerweiterbildung |
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| Datum | 24.11.17 |
| Übungsverantwortlicher | HAW Martin Burger / FF Alkoven |
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5 Kameraden der FF Pupping |
| Thema: | Suche nach 2 vermissten Personen |
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Am Freitag-Abend fand diese Übung zur Weiterbildung der Schiffsführer auf der Donau statt. Übungsaufgabe war dabei die Suche nach 2 vermissten Personen, die im Bereich des Überlaufes für den Fischaufstieg über Bord eines Bootes gegangen waren. Natürlich hätte man diese Übung auch an einem lauen Sommerabend ansetzen können. Sie sollte jedoch praxisnahe sein und zeigen, wie es ist, eine Suchaktion auf der Donau bei Kälte und Dunkelheit durchzuführen. Der Praxis entsprach dabei auch, dass die Einsatzleitung der Pflichtbereichsfeuerwehr, also der FF Pupping, übertragen wurde. Teilnehmer waren die Bootsbesatzungen von
und für die Übungsbeobachtung Schlauchboot Alkoven. An Bord des FRB Pupping: Franz Prehofer, Johann Schapfl jun., Martin Schapfl, Franz Wolfesberger. Kommandant Adolf Aumaier ließ sich die Gelegenheit, den Ausbildungsstand seiner Mannschaft zu prüfen, ebenfalls nicht entgehen. Nach einer kurzen Besprechung der Gruppenkommandanten wurde mit der Suche begonnen. Wegen der geringen Anzahl von Booten wurde die Donau in zwei Suchbereiche aufgeteilt: Rechtes Ufer bis Flussmitte und Flussmitte bis linkes Ufer. Da beide Vermisste im ersten Suchabschnitt gefunden wurden, konnte die Suche beendet werden. Zusammengefasst können folgende Lehren aus der Übung gezogen werden:
Schlussendlich konnte aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse eine sehr positive Bilanz gezogen werden. Hier noch einige weitere Fotos: |
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Das FRB Fraham wird zu Wasser gelassen |
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Übungsverantwortlicher Martin Burger (Bildmitte) beobachtet das Geschehen bereits in der Anfangsphase der Übung |
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Meist waren die anderen Boote nur anhand der Scheinwerfer erkennbar |
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Suche am Ufer... |
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...und in der Flussmitte |
| Und schon sind wieder nur die Scheinwerfer in der Ferne zu sehen | |
| Unser Boot... | |
| ...und die anderen | |
| Übung erfolgreich beendet, "alles einrücken" | |
| FRB Pupping bei der Einfahrt in den Hafen | |
| Unsere Besatzung | |
| Einholen des FRB Pupping... | |
| ... und des A-Bootes Alkoven | |
| Schlussbesprechung bei Licht und Wärme im GH Dieplinger | |
- Details
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Übung Feuerlöscher |
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| Datum | 07.11.17 |
| Übungsverantwortlicher | OBI Christoph Inreiter |
| Teilnehmer |
30 |
| Thema: | Feuerlöscher in Theorie und Praxis |
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Eine brandheiße Übung hatte sich da unser Übungsleiter ausgedacht. Und da es vorwiegend um haushaltsübliche Löschgeräte ging, wurden auch unsere Damen als Gäste eingeladen. Zunächst ging OBI Inreiter im Lehrsaal in seinem Vortrag auf die Voraussetzungen für die Entstehung von Bränden, die 5 Brandklassen (Art der Brände, Beispiele, Löschmittel, besondere Hinweise), unterschiedliche Löschmittel und deren Eignung ein. Ein weiterer großer Teil war den verschiedenen Arten von Feuerlöschern gewidmet. Das Ganze wurde zusätzlich mit Folien auf der Leinwand dargestellt und war "untermalt" von zwei Filmsequenzen. So mit theoretischem Wissen ausgestattet, ging's an die Praxis. Auf der Wiese beim Feuerwehrhaus in Unterschaden waren diverse Behältnisse aufgebaut, deren Inhalt fachgerecht in Brand gesteckt wurde. Dabei wurde zunächst demonstriert, was passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser zu löschen versucht: Es kommt zu einer explosionsartigen Ausbreitung des Feuers. Der richtige Löschvorgang konnte dann mit Hilfe einer Löschdecke geprobt werden. Und auch die mit Fett und Benzin gefüllte Wanne aus dem Grundschulungskurs kam natürlich zum Einsatz. Hier musste der Brand mittels Feuerlöscher gelöscht werden. Beides Aufgaben, die aufgrund des ständig die Richtung wechselnden Windes durchaus herausfordernd waren, von unseren Gästen jedoch mit Bravour gemeistert wurden. Weitere Fotos finden Sie in der Galerie. |
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- Details
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Übung |
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| Datum | 01.08.17 |
| Übungsverantwortlicher | HFM Philipp Artmayr |
| Teilnehmer |
15 Kameraden |
| Thema: | Brand in Tischlerei mit vermisster Person |
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Als wären die sommerlichen Temperaturen nicht schon hoch genug, hatte sich unser Übungsleiter auch noch eine feurig-heiße Übung ausgedacht. Im landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Gammer war - so die Übungsannahme - in der im Hauptgebäude untergebrachten Tischlerwerkstatt ein Brand ausgebrochen, eine Person wurde als vermisst gemeldet. Schon während der Anfahrt des Tanklöschfahrzeuges wurde der Atemschutz-Trupp vom Einsatzleiter AW Robert Gründlinger in Bereitschaft versetzt. Beim Eintreffen am Einsatzort gab es die zusätzliche Information, dass sich alle anderen Bewohner des Gebäudes in Sicherheit befinden. Ein Dieseltank stand in relativ weiter Entfernung zum Geschehen. Neben der Absicherung der Einsatzstelle wurde die Besatzung des LFB mit dem Brandschutz des angrenzenden Gebäudeteiles beauftragt. Gut dabei, dass bei dieser Gelegenheit auch gleich die Wasserversorgung vor Ort erkundet werden konnte. Der Atemschutz-Trupp brachte einen Innenangriff vor. Was den Beteiligten natürlich nicht bekannt war: Kurz vor dem Einsatz des Atemschutz-Trupps hatte der Übungsleiter an den Führer des Trupps, BI Thomas Mair, die Anweisung gegeben, übungshalber während des Einsatzes in Ohnmacht zu fallen. Dies geschah direkt während der Bergung der vermissten Person. Diese brenzlige Situation wurde von den beiden anderen Trupp-Mitgliedern, HFM Marvin Pointner und HFM Andreas Spachinger, jedoch umgehend und korrekt gemeistert. Die vermisste Person wurde aus dem verrauchten Gebäude gebracht, da der Trupp-Führer ja vorläufig durch die Sauerstoff-Maske geschützt war, und an die bereitstehenden Kameraden übergeben. Unmittelbar darauf begaben sich die beiden Trupp-Mitglieder wieder in das Gebäude und bargen ihren Trupp-Führer. Zur Unterstützung des Atemschutz-Trupps wurde auch der Hochleistungslüfter eingesetzt. |
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Im rechten vorderen Gebäudeteil befindet sich die Tischlerwerkstatt. |
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Letzte Vorbereitungsmaßnahmen des Atemschutz-Trupps |
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Einweisung der LFB-Besatzung |
| Schulmäßig perfekter Angriff | |
| Vordringen im Inneren | |
| Die vermisste Person wird gefunden | |
| "Kollaps" des Truppführers | |
| Die beiden übrigen Trupp-Mitglieder bringen vorerst die vermisste Person in Sicherheit... | |
| ... und kümmern sich umgehend um ihren Kameraden. | |
| Schwerstarbeit bei der Bergung | |
| Erst außerhalb der - gemäß Übungsannahme noch verrauchten - Werkstatt können die anderen Kameraden helfen. | |
| Sofortige Erstversorgung der Trupp-Führers. | |
| Anweisung des Einsatzleiters per Funk | |
| Die Anwesenheit der Feuerwehr wurde zu einem kleinen Feuer genutzt. | |
| Gleich direkt daneben die gefüllte Löschleitung | |
| Für den Fotografen waren die Mitglieder des Angriffstrupps (Brandschutz) durch das Gebäude verdeckt. | |
| Ende der Übung und Versorgen der Geräte | |
- Details
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Übung |
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| Datum | 04.07.17 |
| Übungsverantwortlicher | HBM Gerald Allersdorfer |
| Teilnehmer |
11 Kameraden |
| Thema: | Gefährliche Stoffe bei Unfall eines Transporters |
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Eine nicht alltägliche Übung hatte sich unser Übungsleiter diesmals ausgedacht. Es wurde ein Unfall eines Transportwagens simuliert und dabei angenommen, dass die Ladung aus diversen gefährlichen Stoffen besteht. Einsatzleiter war BI Johann Schapfl jun. der zunächst durch die KLF-Besatzung die Unfallstelle absichern ließ und für den Aufbau eines Brandschutzes sorgte. Parallel dazu wurde ein Atemschutz-Trupp aus der LFB-Besatzung bestehend aus HBM Michael Sieburg, HFM Andreas Spachinger und AW Martin Schapfl ausgerüstet und zur Menschenbergung in den Einsatz geschickt. Nachdem die beiden Verletzten (Fahrer und Beifahrer) geborgen waren, ging es an die Bergung der Ladung. Dazu wurden als zusätzlicher Schutz säurebeständige Handschuhe angelegt. Weitere Fotos finden Sie in der Galerie. |
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