Freiwillige Feuerwehr Pupping

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Zuletzt aktualisiert: 04. März 2026

 

2026 03 03 Übung (01) 

Übung
Brand

Datum 03.03.26
Übungsverantwortliche OBI Gerald Allersdorfer
HFM Robert Altenstraßer
Teilnehmer 23 Kameradinnen und Kameraden der FF Pupping
Thema Brand Garage

Pünktlich um 19:30 Uhr erfolgte die Alarmierung: “Garagenbrand mit E-Auto. Übergriff auf Wohnhaus. Inreiter, Gstöttenau 46. Keine Personengefährdung". Übungsannahme war ein Brand in der Doppelgarage, ausgelöst durch Schweißarbeiten an einem KFZ.

Die besondere Problemstellung bei diesem "Einsatz" lag darin, dass die dortige Straße sehr schmal ist, weshalb die Anordnung der Fahrzeuge, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Alarmstufe 2, sehr genau überlegt werden musste. Erschwerend kam hinzu, dass keine Wendemöglichkeit besteht. Aufgrund der unmittelbar angrenzenden Liegenschaften bestand auch die Gefahr eines Übergreifens der Flammen.

Der Kommandant des ersteintreffenden KLF, HBM Philipp Artmayr, übernahm die Einsatzleitung und erteilte an seine eigene Besatzung und die Mannschaften der kurz darauf eintreffenden Fahrzeuge folgende Befehle:

  • Absperren der Zufahrtswege für "Nicht-Einsatzkräfte"
  • Zufahrtswege durch Lotsen absichern
  • Abstellen der Fahrzeuge unter Berücksichtigung einer eventuellen Alarmstufe 2 (Leiter Eferding, Rotes Kreuz Eferding)
  • Schützen des Wohnhauses und der beiden Nachbarliegenschaften
  • KLF (Eintreffen 19:40 Uhr): Erstangriff mit UHPS und Atemschutz
  • LF mit Kommandant BI Andreas Spachinger (Eintreffen 19:42 Uhr): Aufbau Beleuchtung, Absperren der Zufahrtswege von Leumühle kommend, Versorgung Tank von Hydrant, was unter Einsatz der Fox auch umgehend erfolgte
  • Tank mit Kommandant BI d.F. Stefan Miniberger (Eintreffen 19:42 Uhr): Absichern Gebäude mit Atemschutz und Absichern von Wagner-Zufahrt

Aufgrund der konkreten Entwicklung wurde dann auch bereits um 19:42 Uhr tatsächlich Alarmstufe 2 ausgelöst und zusätzlich das Rote Kreuz Eferding alarmiert.

Leiter Eferding wurde verständigt, dass die Anfahrt über das Gasthaus Schickerbauer zu erfolgen habe und dass die Einweisung durch einen Lotsen erfolgen werde. Das KLF, das gemäß Annahme seinen Wassertankinhalt bereits verbraucht hatte, wurde in diesem Zusammenhang angewiesen, Platz für Leiter Eferding zu machen.

Im Echteinsatz wäre wegen der konkreten Lage der Einsatz von Lüftern wegen des möglichen Funkenflugs zu überdenken.

Zur Abwicklung des Einsatzes wurden in weiterer Folge eine Einsatzleitstelle eingerichtet und der Einsatz in 3 Abschnitte aufgeteilt

  • Tank: Hausfassade und Garage
  • LF: Wasserversorung
  • Feuerwehr der Alarmstufe 2: Angriff über Feldweg (hinter dem Gebäude)

Zusätzlich wurde um 19:55 Uhr auch noch die FF Wallern informiert, dass Bedarf an einem Container für das E-Auto besteht.

Um 20:00 Uhr konnte die Übung beendet werden. Zusammenfassung: Es war eine tolle Übung, in deren Verlauf alle Problemstellungen erfolgreich gelöst wurden. Es wurden alle Tätigkeiten ruhig und sorgfältig abgearbeitet.

Hier noch einige Fotos:

2026 03 03 Übung (02)

2026 03 03 Übung (03)

2026 03 03 Übung (04)

2026 03 03 Übung (05)

2026 03 03 Übung (06)

2026 03 03 Übung (07)

2026 03 03 Übung (08)

2026 03 03 Übung (09)

2026 03 03 Übung (10)

                     
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Zuletzt aktualisiert: 04. Februar 2026

 

2026 02 03 FWG (02) 

Schulung
Feuerwehrgeschichte

Datum 03.02.26
Übungsverantwortliche BR d.F. Robert Gründlinger
Teilnehmer 30 Kameradinnen und Kameraden der FF Pupping
Thema Soziale Absicherung der FW-Mitglieder bis 1938

Bereits seit 2016 ist ein Schulungsabend in den Wintermonaten dem Thema Feuerwehrgeschichte gewidmet.

Diesmal ging es um das Thema der Sozialen Absicherung in den Anfangsjahrzehnten des Feuerwesens. Was geschah bis 1938, wenn sich ein Feuerwehrmann bei einem Einsatz oder einer Übung verletzte oder gar starb?

Nun, es gab zahlreiche Möglichkeiten wie etwa

  • den Landes-Feuerwehr-Unterstützungsfonds des Erzherzogthums ob der Enns (1874 bzw. 1883 bis 1938)
  • die Feuerwehr-Unterstützungscasse das Landes-Feuerwehrverbandes (1895-1926)
  • die Dienstversicherung (1926-1938)
  • die Alpenländische Sterbekasse (1912-1927)
  • die Dr.-Lampl-Stiftung (1923-1938)
  • den Kaiser Franz Josef I Jubiläums-Unterstützungsfonds (1908-1917)
  • den Hilfssäckel für unverschuldet verarmte Kameraden (1917-1938)
  • den Hilfsäckel für Kriegswitwen und Waisen (1917-1938)

sowie einige andere, für unser Bundesland aber unbedeutende Institutionen. Diese konnten jedoch in der Regel nur eine geringe Entschädigung bzw. Unterstützung liefern. Lediglich auf Ebene der Feuerwehr-Unterstützungscasse war man relativ großzügig.

Ein weiteres großes Problem war dabei, dass nicht alles, was die Feuerwehrmänner leisteten, auch als "Dienst" anerkannt wurde. Vor allem anfangs waren Unfälle auf dem Weg zum und vom Einsatz, bei Übungen, im Rettungsdienst und bei der Wasserwehr nicht versichert. Die meisten Unfälle passierten jedoch bei Übungen. Dies führte schon 1898 dazu, dass der Centralausschuss (vergleichbar der heutigen Landes-Feuerwehrleitung) für die Feuerwehr-Unterstützungscasse einen Katalog von 9 Übungen erstellte, die verboten waren.

Der Blick in die Geschichte zeigt also, dass unsere Vorgänger ihre Tätigkeit im Feuerwehrwesen mit einem teils hohen persönlichen Risiko ausübten. Umso beachtenswerter, dass sie dies trotzdem mit vollem Einsatz taten.

Hier noch der Link zu einigen Fotos in der Galerie.

                     
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Zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2025

 

2025 10 11 Truppführerausbildung (07) 

Truppführerausbildung

Datum 11.10.25
Übungsverantwortliche BI Thomas Mair
Teilnehmer 4 Kameradinnen und Kameraden der FF Pupping
Thema Diverse Module

FM Emilia Beck, FM Lukas Huemer, FM Franziska Schapfl und FM Sophie Schneeberger absolvierten gemeinsam mit einigen jungen Kameradinnen und Kameraden der FF Hinzenbach diverse Module der Truppführerausbildung. Konkret ging es um die Themen

  • Kraftbetriebene Geräte
  • Technik

Am 25. Oktober steht dann schon die Prüfung an, womit die Grundausbildung abgeschlossen ist. Die absolvierte Truppführerausbildung ist - bis auf wenige Ausnahmen - auch Voraussetzung für die Teilnahme an allen weiteren Lehrgängen auf Bezirks- und Landesebene.

Hier noch der vollständige Lehrplan und einige Fotos.

2025 10 12 Lehrplan Truppführerausbildung
2025 10 11 Truppführerausbildung (01) 2025 10 11 Truppführerausbildung (02)
2025 10 11 Truppführerausbildung (03) 2025 10 11 Truppführerausbildung (05)
2025 10 11 Truppführerausbildung (04) 2025 10 11 Truppführerausbildung (09)
2025 10 11 Truppführerausbildung (06) 2025 10 11 Truppführerausbildung (10)

 

                     
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Zuletzt aktualisiert: 12. Oktober 2025

 

2025 10 07 Übung (33) 

Übung Brand
Alarmstufe 2

Datum 07.10.25
Übungsverantwortliche BI Thomas Mair
HBM Philipp Artmayr
Teilnehmer 25 Kameradinnen und Kameraden der FF Pupping
Thema Brand landwirtschaftliches Gebäude

Organisiert von Zugskommandant Thomas Mair und Gruppenkommandant Philipp Artmayr wurden wir zu einer groß angelegten Einsatzübung bei der Firma Gemüse Mayr in Pupping alarmiert. Die initiale Alarmierung lautete „Brandmeldealarm“ und so wurden in der Erstphase die Feuerwehren Pupping und Hinzenbach alarmiert.
Nach der ersten Lageerkundung zeigte sich aber schnell ein 
größeres Schadensbild: Brand am Hallendach im Bereich einer Lüftungsanlage, Verrauchung der Aufenthaltsräume sowie eine große Anzahl an verletzten bzw. abgängigen Personen. Daher wurde durch den Einsatzleiter umgehend die Alarmstufe 2 des Pflichtbereichs Pupping in Alarm versetzt und somit wurden die Feuerwehren Eferding, Fraham, Hartkirchen, Aschach sowie St. Marienkirchen hinzugezogen.
Auch 
das Rote Kreuz war mit einem Großaufgebot von vier Rettungsfahrzeugen vor Ort.
Im weiteren Übungsablauf wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet: Der Abschnittsleiter „Menschenrettung“ koordinierte die Atemschutztrupps sowie die Personenrettung aus dem Bürogebäude und die Übergabe an das Rote Kreuz. Der Abschnittsleiter „Wasserversorgung“ kümmerte sich mit den eingesetzten Pumpenfahrzeugen um Zubringerleitungen zu den Tanklöschfahrzeugen.
Das Rote Kreuz übernahm die 
geretteten Personen, versorgte diese sanitätsdienstlich und beübte auch die interne Koordination mit Versorgung und Transport.
Von Seiten der Gemeinde Pupping unterstütze Bürgermeister Mario Hermüller 
die Einsatzkräfte. Auch im Realeinsatz ist diese Unterstützung immer wichtig, da oftmals Entscheidungen von der Behörde getroffen werden müssen, die die Kompetenzen der Feuerwehr/des Roten Kreuzes übersteigen. Seitens Bezirks- und Abschnittsfeuerwehrkommando waren OBR Thomas Pichler und BR Hubert Strasser vor Ort.
Durch dieses perfekte Zusammenspiel aller Einsatzkräfte konnte der Übungseinsatz in knapp einer Stunde erfolgreich abgewickelt werden. 20 Personen mussten vom Rettungsdienst betreut werden, viele unverletzt, aber auch einige Verletzte. Der Brand im Dachbereich wurde ebenfalls rasch abgelöscht. Die Wasserversorgung wurde durch umliegende Hydranten, Löschwasserbrunnen am Firmengelände und den angrenzenden Bach sichergestellt.
Ein großer Dank gilt der Familie Mayr, dass wir bei ihr üben durften und für die großartige Verpflegung der Einsatzkräfte anschließend! Danke auch an alle eingesetzten Statisten/Opfer, die diese Übung noch realistischer machten. Dem Roten Kreuz ebenso ein Dankeschön für die Unterstützung bei der Vorbereitung der Übung sowie der guten Zusammenarbeit bei der Übung selbst.

Zu dieser Übung gibt es fast 70 Fotos in der Galerie.

 

                     

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